25. Januar 2012
Einen Angelurlaub auf Gran Canaria zu erleben, mit ohne lang anhaltenden Schlechtwetterperioden, ist eine Flugreise wert. Die Wassertemperaturen liegen dort zwischen 21 bis 24 Grad und laden zum Big Game Fishing ein. Meeresangeln vom südlichen Puerto Rico aus ist das Zentrum, wo für Angler mehrere Charterboote bereit liegen. Die Angeltouren beginnen um 9.00 Uhr und enden um ca. 15.00 Uhr. Angelgeräte und Verpflegung gibt es an Bord.
Von Oktober bis Mai können Dornhaie, Blauhaie Conger, Muränen, Rochen und verschiedene Barscharten gefangen werden. In den Monaten von Mai bis September können Fische mit Schwertern (Billfische) mit Kunstködern gefischt werden. Mit Schleppangeln können vor Gran Canaria der Blue Marlin, Weiße Marlin, Speerfisch, Wahoo, Bonito, Thunfisch und Barakuda geangelt werden.
21. Januar 2012
Petri Heil und gemütliche Abende vor dem Kamin
Auch wenn viele passionierte Angler und „Hechtjäger“ nicht ganz zu Unrecht die ihrer Meinung nach übertriebenen Auswüchse der dortigen gewerblichen Fischerei beklagen, ohne welche die lokalen Reviere u.U. noch weit ertragreicher wären, werden die vorpommerschen Bodden mit ihrem Brackwasser in der Fachwelt zu den besten und schönsten Hechtrevieren in Deutschland gezählt. Es sind gerade die besonderen geographischen Gegebenheiten der verschiedenen Bodden-Regionen, welche die Gegend für Esox lucius so attraktiv machen: Die vielfältigen, stehenden oder langsam fließenden, flachen, an den Küsten häufig ruhigen, grossen und vor allem in den Hauptfangzeiten Herbst und Winter nicht zu warmen Gewässer mit ihren unterschiedlichsten Salzgehalten, der lokal wie regional gut ausgeprägte Bestand an Wasserpflanzen und ausreichend bewachsenen Uferzonen mit ins Wasser reichenden Böschungen, Schilfrändern, Seegrasfeldern sowie versunkenen Bäumen und Ästen sind wie gemacht, damit Hechte sich dort wohl fühlen.
Unter den insgesamt 48 Fischarten des Boddens wie z.B. Blei, Plötze, Europäischem Aal, Dreistachligem sowie Neunstachligem Stichling, Flussbarsch und Zander ist der Hecht sicherlich einer der häufigsten Vertreter seiner Zunft vor Ort, erfolgreiche Berichte schwärmen von Erfolgsquoten mit 2 bis 3 Hechten zwischen 20 bis gar zu 60 Pfund pro Angler und Tag, sogar weibliche Meterhechte sollen hier mitunter anbeißen, wobei nach Ansicht von erfahrenen Anglern stark zwischen den Unterregionen des Boddens und den diesbezüglich möglichen Quoten unterschieden werden muss. Während der Greifswalder Bodden mit Rügischem Bodden, Hagenschem und Dänischem Wiek nach allgemeiner Ansicht zwar die größeren Exemplare bereit hält, jedoch aufgrund seines Ausmaßes gerade für Anfänger evtl. etwas zu unübersichtlich ist, gelten der Westrügener Bodden mit Kubitzer-, Schaproder- und Vitter Bodden sowie einigen kleineren Gewässern genau wie speziell der westliche Teil des Nordrügener Boddens mit Wieker-, Breetzer-, Breeger-, Lebbiner-, Großem und Kleinem Jasmunder Bodden als lohnende und viel versprechende Reviere.
Besonders der Wieker Bodden östlich von Bug als die westlichste Landzunge der Halbinsel Wittow auf Rügen zwischen den Inselorten Dranske und Wiek wird häufig als gar nicht mehr so geheimer Tipp für den Hechtfang sowohl im Sommer als auch Winter gepriesen, hier im Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft finden sich auch zahlreiche Ferienhäuser und Ferienwohnungen, das Gebiet ist nicht nur reich an Hechten, sondern auch eine gute Adresse für preiswerte Unterkünfte an der Ostsee. Gerade in den eher kühleren Jahreszeiten, in denen sich der Hecht in den Küstengewässern der Ostsee sehr wohl fühlt, weil die Heringe Ende Februar/Anfang März zum Laichen sowie als beliebte Beute des Räubers in die Bodden kommen, finden auch Angler z.T. sehr gute Angebote bei den privat oder gewerblich vermieteten Ferienimmobilien, da zu dieser Zeit die sonst hohe Nachfrage durch Badegäste und Wassersportler nicht in dem Maße gegeben ist wie im Frühling und Sommer.
26. Dezember 2011
Wenn die Wassertemperatur absinkt und der erste Schnee fällt ist für viele Angler die Zeit vorbei, in der man am Wochenende ans Wasser zieht. Jedoch kann man auch bei kälteren Temperaturen wahre Sternstunden am Wasser verbringen. Wer sich etwas vorbereitet und einige kleine Helfer ans Wasser mitbringt kann auch beim Angeln im Winter wunderbare Stunden verbringen.
Grundlegend ist warme Kleidung. Thermostiefel und eine Warme Jacke gehören zur Grundausstattung zum Angeln im Winter. Auch Handschuhe und eine Mütze schützen den begeisterten Angler vor der Kälte. An Gewässer, an denen ein Feuer erlaubt ist sorgt dieses auch für Wärme und eine angenehme Atmosphäre. Zudem sorgt es auch für einen vollen Magen wenn man einige Würstchen mitbringt und diese über dem Feuer grillt.
Beim Angeln auf Karpfen im Winter sollte man einige Dinge beachten. Bei kalten Wassertemperaturen sinkt die Herzfrequenz und der Stoffwechsel der Karpfen ab. Der Karpfen bewegt sich nur noch wenig und langsam und nimmt in dieser Zeit nur wenig und kleine Happen an Futter auf. Zum Angeln im Winter sollte man daher sehr kleine Köder verwenden, die an einem sehr kleinen Haken angebracht wurden. Es genügen schon 2-3 Körner Mais, die auf einem 10-er Haken angebracht werden. Der Biss des Karpfens erfolgt im Winter sehr zaghaft. Die Bremse der Rolle sollte im Winter sehr weich eingestellt werden. Zum einen sind die Fluchen der Karpfen im Winter bei weitem nicht so heftig wie im Sommer und zum anderen sogt die weiche Einstellung dafür, das der kleine Haken nicht ausschlitzt.
Ehrlicherweise muss aber angemerkt werden das beim Angeln im Winter die Fangaussichten nicht so gut sind wie im Sommer. Dies heißt jedoch nicht das man auch im Winter noch schöne Stunden am Wasser verbringen kann und den ein oder anderen Karpfen an den Haken bekommt.
28. Oktober 2011
Das Angeln mit Wobblern ist in meinen Augen in Deutschland viel zu wenig verbreitet. Viele Angler wollen nicht viel Geld für ihren Köder ausgeben, doch ein Wobber lohnt sich auf jeden Fall, da man weniger Hänger hat als mit anderen Kunstködern.
Gute Wobbler, wie kann man sie erkennen?
Diese Frage kann man nur schwer beantworten, es gilt aber das die Wobbler bekannten Marken wie: Nils Master, Bomber, Rapala, Zalt, Taurus Ukko usw. sehr gut verarbeitet sind. Mit diesen Wobblern hat man nicht so viele Probleme, dass z.B. die Tauschaufeln abfallen oder die Ösen ausreißen und die Drillinge sich verbiegen. Mein Rat ist: Haltet Abstand von Billig-Wobblern, denn die haben genau die oben genannten Probleme. Wer schon mal Wobbler selbstgebastelt hat dem wird auffallen, wie schwer es doch ist den Wobler eine richtige Symmetrie zu geben, sodass der Wobbler nicht auf dem Rücken schwimmt oder in eine Richtung zieht. Haltet euch also fern von Wobbler, die soviel kosten wie ein Drillingshacken.
Wobbler? Nur welche ist der richtige?
Da jeder Wobbler sein eigenes Einsatzgebiet hat, sollte man doch schon Wissen für was man ihn einsetzen will? Es gibt zwei unterschiedliche Wobblerarten die Schwimmenden und die Sinkenden. Der Sondertyp ist der Supsender, dieser Wobbler schwebt im Wasser. Bei Nachläufern hat man mit diesen Vorteile, man kann die Wobbler im Wasser stehen lassen und dann schnell Flüchten. Welche man benötigt ist letzendlich Geschmackssache, bzw. hängt vom Einsatz ab. Die meisten Leute bevorzugen allerdings schwimmende Wobbler. Die Tauchtiefe des Wobblers wird in erster Linie durch die Tauschaufel bestimmt. Ist sie groß, breit und flachstehend ist der Wobbler ein Tiefläufer. Eine kurze steile Schaufel ist für einen Flachläufer. Auch Wobbler mit verstellbaren Schaufeln sind vorhanden z.b. von ABU HiLo. Die Tauchtiefe ist natürlich davon abhängig wie weit ich werfe und ob ich ihn über eine Distanz von 30 Metern einhole. Der geschleppte Wobbler kann. tiefer tauchen, da er eine längere Distanz hat zum eintauchen.
15. Oktober 2011
Wer will das schon erleben: krank in einem anderen Land, Krank in Norwegen. An alles hat man gedacht, viel zu viele Dinge mitgenommen in den Urlaub, aber damit hat man nicht gerechnet. Aber wie sieht das nun aus, wenn es dann doch passiert ist, wenn es einen oder einen Mitreisenden oder einen selbst erwischt hat?
Ein Problem sich Hilfe zu holen ist vermutlich zu allererst die Sprache, denn kaum ein Urlauber wird norwegisch sprechen oder verstehen. Mit einem normalen Schulenglisch wird man sich aber helfen können. Vor einer Angelreise nach Norwegen ist es sowieso im Vorfeld zu empfehlen eine Auslandskrankenversicherung abzuschließen. Man muss nämlich wissen, dass die gesetzlichen Krankenkassen keine Kosten übernehmen von ausländischen Behandlungen. Das gilt insbesondere für Norwegen. Im Vergleich zu den Kosten, die eine ärztliche Versorgung kostet, sind die Kosten für eine Versicherung doch gering. Ist es dann doch passiert und keine Versicherung abgeschlossen, dann kann man nur hoffen, dass man eine Kreditkarte besitzt, EC-Karte reicht nicht aus, oder einen höheren Betrag Bargeld. Denn dann muss man den anfallenden Betrag sofort in bar begleichen. Dabei muss man bedenken, dass die norwegische Währung Kronen ist.
Wo gibt es Hilfe?
Unterhalb der Woche wird es kein Problem sein, in größeren Städten einen Arzt zu finden. Außerhalb der normalen Sprechzeiten ist dann ein ärztlicher Notdienst zuständig. Dieser Notdienst nennt sich Legevakt und wird von der jeweiligen Kommune unterhalten. Vergleichbar ist dies wohl mit den medizinischen Versorgungszentren in Deutschland. Wenn ein Patient nicht zu einem Arzt oder „Legevakt“ gebracht werden kann, er also nicht normal transportfähig ist, sprich, er nicht im eigenen PKW transportiert werden kann, dann kann der Notruf 113 genutzt werden. So wird der Transport mit einem Krankenwagen veranlasst.
Gott sei Dank wird dies vermutlich die Ausnahme sein. Diese Überlegungen zeigen aber, dass dieses Thema mit in die Urlaubsvorbereitung gehört.
16. April 2011
Auch im Angelsport gibt es, wie in jedem anderen Bereich, neue Forschungen und Entwicklungen. Hierbei ist das hauptsächliche Ziel, das Angeln erfolgreicher und gezielter zu gestalten und dabei die Umwelt im Auge zu behalten. Ein guter Schritt in diese Richtung ist der Einsatz von PVA. Diese wird in erster Linie für das Angeln von Karpfen eingesetzt. Gerade in diesem Bereich gibt es entscheidende Vorteile und unterschiedliche Einsatzmöglichkeiten für PVA. Nun stellt sich die Frage wie PVA beim Karpfenangeln genau zum Einsatz kommt.
Für das Karpfenangeln werden bevorzugt Boilies zum Angeln eingesetzt. Hierfür werden hauptsächlich PVA Schnüre oder Beutel verwendet. Das Material PVA findet dabei verschiedene Anwendungen. Häufig erfüllt das PVA den Zweck, weitere Boilies in der Nähe des Karpfen Köder zu platzieren. Da sich die PVA Beutel sehr schnell im Wasser auflösen und so die Boilies, die auch als Köder genutzt werden freigeben, entsteht ein großen Vorteil. Auf Schnüren aus PVA werden die Boilies direkt aufgefädelt und an die Montage geknotet.
Der Einsatz der Schnüre wie auch der Beutel aus PVA helfen dabei eine perfekte Futterstelle auf dem Grund entstehen zu lassen. Nach dem Auswerfen wird nur auf die Wirkung gewartet. Da die Boilies bei dieser Methode unmittelbar neben dem Haken liegen, zeigt sich hier der besondere Vorteil von PVA. Hierdurch ist ein zielgenaueres Anfüttern der Karpfen möglich. Dadurch besteht die Möglichkeit auch größere Entfernungen zum Anfüttern zu nutzen. Das PVA garantiert eine genaue Platzierung des Futters direkt neben dem Haken und so einen guten Fang.
Eine weitere sehr effektive Möglichkeit beim Angeln mit PVA ist es, wenn man die ganze Montage mit Blei und Hakenköder in das PVA-Bag gibt. Dazu gibt man noch eine Hand voll Partikelköder wie Mais oder Tigernüsse in das Bag. Nach dem Auflößen des PVA-Bags am Gewässergrund liegt der Hakenköder, also das Boilie, auf einem Bett aus Maiskörnern. Es ist sicher unbestreitbar dass eine so präparierte Futterstelle am Gewässergund viel bessere Ergebnisse liefert, als wenn man den Karpfen ein einzelnes Boilie in den Weiten des Sees anbietet.
Der Gebrauch von PVA als Schnüre oder Beutel ist wirklich eine herausragende Entwicklung im Angelsport. Für Angler bedeutet dies erheblich besser Fangergebnisse.
21. Februar 2011
Italien ist eines der beliebtesten Urlaubsziele der Deutschen – und ganz tief im Süden des Landes wartet eine Region noch darauf entdeckt zu werden: Kalabrien, das versteckte Juwel an Italiens Stiefelspitze! Neben langen Sandstränden, einem kristallklaren Meer und urtypischen Dörfer und Städten bietet Kalabrien ein wahres Paradies für Angler! Die artenreichen Gewässer des Tyrrhenischen Meeres bieten Fischvergnügen pur!
Sowohl am Strand als auch von Molen und Hafenbecken aus sind gute Fänge von See- und Wolfsbarschen, die bis zu 5kg wiegen können quasi garantiert! Besonders in den Sommermonaten findet man hier auch zu Hauf Blaufische (Blaubarsche).
Interessanter ist in Kalabrien allerdings das Fischen von einem Boot aus – und mit einem Einheimischen als Skipper kommt man natürlich zu den reichsten Fischgründen und zu den größten Fischen! Calabria Sport Fishing ist ein kleines Unternehmen, welches an der Tyrrhenischen Küste, also im Westen Kalabriens, Angelausflüge auf dem Meer anbietet. Daniele Greco, der Skipper, ist auf dem Meer aufgewachsen und war schon als Kind immer auf der Jagd nach den größten Zackenbarschen, Thunfischen und Goldmakrelen. Seine Leidenschaft und die Liebe zum Meer und zum Fischen haben ihm 2 Onkel mitgegeben, die ihm auch alle Tricks der alten „Seewölfe“ verraten haben.
Mit Calabria Sport Fishing können erfahrene Angler und alle die es werden wollen auf Tour gehen. Ein typisches, voll ausgestattetes Fischerboot bringt Sie vom Hafen Vibo Marina in die fischreichen Gewässer des Golfes von Sant’Eufemia und entlang der berühmten Costa Degli Die. Das Boot ist für die verschiedensten Angeltechniken mit Ruten sowie Handleinen (die typische traditionelle Art des Fischens in Kalabrien) ausgerüstet: vom Schleppangeln über Light Drifting, Langleinenfischerei und Vertical Jigging bis hin zu Spinning kann hier alles unter fachkundiger Anleitung praktiziert oder erlernt werden! Ganzjährig fängt man über sandigen oder auch felsigen Untergründen Petermännchen, Schollen und Schermesserfische. Diese eher kleineren Fänge gelten als Spezialität für Fritturen und Pasta-Saucen. Von Mai bis Ende August findet man unzählige Zackenbarsche und Bernsteinmakrelen, die bis zu 30kg wiegen! Die durchschnittlichen Fänge bewegen sich hier um die 5kg-Marke. Die bekannteste Fisch-Spezialität aus südlichen Gewässern und speziell aus Kalabrien sind die Schwertfische, die im August gefangen werden. Im September ziehen Schwärme von Thunfischen und Goldmakrelen durch die Fanggebiete und besonders das Schleppangeln auf Thunfische bringt immer wieder überraschende Resultate mit Fischen riesiger Ausmaße! Häufig fängt man auf felsigen Untergründen auch Tintenfische und Kraken.
Kalabrien ist eine Urlaubsregion für die ganze Familie und während Frau und Kinder die Sonne am Strand genießen oder entlang der italienischen Boutiquen durch romantische Dörfchen schlendern und sich einen Cappuccino oder ein Eis auf der Piazza schmecken lassen, können alle passionierten Angler ihrem Hobby nachgehen! Calabria Sport Fishing bietet täglich zwei Touren an – eine am Vormittag und eine am Nachmittag. Auf Anfrage kann man allerdings auch in der Nacht auf Jagd nach Kalmaren gehen oder schon in der Morgendämmerung in die Fischgründe aufbrechen – hier richtet sich der Skipper ganz nach Ihren Wünschen! Und vielleicht wollen auch die restlichen Familienmitglieder Kalabrien vom Meer aus genießen? Dann bietet sich eine gemischte Tour mit Angelmöglichkeiten, Badestopps und dem Anlegen am Strand für den Besuch der einzigartigen Grottenkirche „Piedigrotta“ an.
Calabria Sport Fishing bietet Fischvergnügen pur für begeisterte Angler und alle, die es werden wollen – fantastische Touren für Jung und Alt, für alle Meeresliebhaber!
12. Februar 2011
Beim Spinnfischen auf Zander sollte man man etwas über die Lebensgewohnheiten der Zander wissen um erfolgreich zu sein. Tagsüber stehen die Zander in Gruppen fast regungslos an markanten Stellen am Gewässergrund. Dies können Unterwassergräben, Gumpen oder anderen Unebenheiten sein. Tagsüber muss man genau an solchen Stellen Angeln um einen Zander zu erwischen. Wenn es dunkel wird, dann ziehen die Zander los und suchen Beutefische. Nun ist die Zeit gekommen um ihnen nachzustellen. Obwohl das Spinnfischen in der Nacht relativ unbekannt ist kann man in der
Dunkelheit wahre Sternstunden erleben. In der Nacht findet man die Zander meist sehr ufernah. Man sollte daher nicht weit auswerfen, sondern speziell die Uferbereiche abfischen. Als Köder zum Zanderangeln in der Nacht sollte man Wobbler wählen, die nur knapp unter der Öberfläche schwimmen, sogenannte Flachläufer, verwenden. Bei der Wahl der Farbe sollte man besonders dunkle Farben bevorzugen. Zugegeben, es klingt etwas unlogisch in der Dunkelheit
dunkle Köder zu verwenden. Wir müssen uns in die Lage des Zanders versetzen um den Grund zu erfahren. Beim Spinnfischen auf Zander stehen wir am Ufer und blicken in das Wasser, was uns dunkel erscheint. Der Zander jedoch schwimmt im Wasser und blickt nach Oben gegen den helleren Himmel. Wählt man nun einen hellen Köder, so bietet er nur schwachen Kontrast. Bei Wobblern in dunklen Farben, die dicht unter der Wasseroberfläche laufen kann der Zander den Köder sehr gut erkennen und schnappt eher zu. Mit diesem Wissen fällt es leicht den richtigen Köder zum
Spinnfischen auf Zander in der Nacht auszuwählen. Da wir dem Zander in der Nacht sehr ufernah nachstellen müssen wir mit Bissen rechnen, die nur wenige Meter vor unseren Füßen erfolgen. Wir sollten daher eine etwas weichere Angel verwenden und die Bremse nicht zu hart einstellen. Dadurch werden kräftige Anschläge etwas abgefedert.
Zudem hat der Zander durch die weich eingestellte Bremse sie Möglichkeit einige Meter Schnur von der Rolle zu ziehen und kann sich etwas austoben vor er gelandet wird. Das Wichtigste beim Spinnfischen auf Zander in der Dunkelheit ist dass man Geräusche vermeidet. Wir müssen also alles vermeiden, was Geräusche verursacht. Also keine ins Wasser fallende Steine, kein Niesen und kein zu festes Auftreten. Auch das Licht einer Taschenlampe oder einer Stirnlampe müssen wir unter allen Umständen vermeiden. Um in absoluter Dunkelheit den Weg ans Wasser, ohne Licht und ohne Geräusche zu verursachen, zurücklegen zu können sollte man sich tagsüber mit den Gegebenheiten am Ufer vertraut machen. So hat man gute Chancen einen Zander an den Haken zu bringen. Das Zanderangeln mit der Spinnrute in der Nacht wird sicher ein tolles Erlebnis werden. Wer die Möglichkeit dazu hat, sollte es auf jeden Fall mal ausprobieren.
17. April 2010
Halli Hallo ihr Petri Jünger,
hier ist noch nicht viel zu lesen, deshalb mache ich mal den Anfang 
Mein Beitrag bezieht sich auf das Kunstköderangeln. Und zwar auf das angeln mit Wobblern. Ich war dieses Jahr in Schweden und bin wie jedes Jahr, auch in meinem Lieblings Angelladen gewesen. Dort habe ich mir einen Köder von „Cisco Kid“ namens Husky oder Superhusky gekauft. Und muss sagen das ich von diesem Wobbler so begeistert bin das ich diesen für nichts aber auch wirklich nichts wieder aus der Hand gebe. Der hat mir wirklich sagenhafte Hechte beschert. Teilweise habe ich mich selber gewundert wie gut dieser Köder fängt. Erst dachte ich es liegt vielleicht auch daran das die Hechte allgemein in Beißlaune waren. Aber der Fangerfolg blieb aus, sobald ich einen anderen Wobbler durchs Wasser gezogen habe. Nach meinem Urlaub habe ich diesen Köder auch an meinem Hausgewässer getestet, und siehe da auch hier mochten die Hechte diesen Köder. Bei uns in Deutschland ist dieser Kunstköder leider sehr schwer zu bekommen. Aber wer googelt der findet diesen Wobbler auch in Deutschen Onlineshops.
Ich hoffe das ist ein anständiger Tipp und ihr versucht euer Glück
Danke und Gruß euer Hans